Wanne-Eickel-Historie


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Wer die Millionen nicht ehrt...

Pressespiegel

Wer die Millionen nicht ehrt, ist die Milliarden nicht wert


"Geld allein macht nicht glücklich", behauptet sicher zu recht ein Sprichwort. Das wissen alljene, die zum Beispiel die Inflationszeit nach dem ersten Weltkrieg miterlebt haben. Weil der Geldwert von Tag zu Tag rapide sank, halfen sich die Gemeinden mit der Herausgabe von sogenannten Notgeld. In jahrelanger Sammelarbeit hat der Wanne-Eickeler Heinrich Lührig Münzen und Scheine aus der Notgeldzeit 1914 bis 1923 zusammengetragen. Anstoß für die Bürgerillustrierte, dem Thema einmal nachzugehen.



Die rapide Geldentwertung nach dem ersten Weltkrieg trieb seltsame Blüten; zum Beispiel sogenannte Notgeldscheine, die bei den Ämtern Herne, Wanne, Eickel und Sodingen eingelöst werden konnte. Außerhalb der Stadtgrenzen war das Notgeld oftmals keinen Pfifferling wert. Das Chaos war perfekt, als auch die Bergwerksgesellschaften eigenes Lohngeld drucken oder prägen ließen. Auch der schöne Schein konnte nicht darüber hinwegtrösten, dass die Notgeldscheine noch nicht einmal das Papier wert waren, auf das sie gedruckt wurden. Nur Sammler entdeckten bald ihre Leidenschaft für die Scheine. Zu den schönsten zählt eine Notgeldserie der Stadt Herne aus dem Jahre 1921, die die Geschichte des tollen Ritters Jobst zu Strünkede erzählt.


Bürgerillustrierte der Stadt Herne 1986


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