Wanne-Eickel-Historie


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Wandrelief "Wilhelmsquelle"

Kunst und Kultur

Wandrelief „Wilhelmsquelle“

Titel:

Wilhelmsquelle

Künstler/in:

Edmund Schuitz aus Wanne-Nord

Material:

Keramik

Aufgestellt:

1966

Standort:

Harkortstraße Ecke Röhlinghauser Straße


Der Wiederaufbau und die damit verbundene Neubautätigkeit machte den vielseitigen Wanne-Eickeler Künstler Edmund Schuitz (1913-1992) zu einem gefragten Künstler für die so genannte "Kunst am Bau". Mit dieser Kunst sollte ein gewisser Anteil der Bauwerkskosten in ein oder besser mehrere Kunstwerke investiert werden, um die Kultur zu fördern. Zugleich diente diese Maßnahme der finanziellen Unterstützung der Kunst und Kultur, respektive der Künstler. Das Wandrelief "Wilhelmsquelle" war ein Auftrag des Architektenbüros Alfons Tenhaven an Edmund Schuitz und zeigt in zwei Mal sechs Abbildungen die räumliche Darstellung der Grubenfelder der Zeche Pluto-Thies. Der Unterteil stellt die Wilhelmsquelle von Flöz Sonnenschein in 606 Meter Tiefe dar. Der Mittelstrahl zeigt den starken Quellenaustritt des Soleflusses, dem das Sol -und Thermalbad Wanne-Eickel seinen Ursprung verdankt.


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Quellennachweis: Lührig, Heinrich / Schmitz, Gerhard: Röhlinghausen Wanne-Eickel III, Geschichte und Geschichten aus einem Stadtteil der südlichen Emscherregion, 2. erweiterte Auflage, Herne 1997, S. 60 ff.
Kultur -und Wirtschaftschronik für die Stadt Wanne-Eickel, Wanne-Eickel Juli 1971, Wirtschaftsteil S. 85 f.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig.



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