Wanne-Eickel-Historie


Direkt zum Seiteninhalt

Seilscheibe Wanne-Mitte

Denkmäler

Seilscheibe Wanne-Mitte


Um den einstigen Glanz am öde wirkenden Dreimännereck Hauptstraße / Berliner Straße teilweise wieder aufleben zu lassen, wurde der Wunsch nach Aufstellung einer Seilscheibe als besondere Verbundenheit mit dem heimischen Bergbau in der Wanne-Eickeler Bevölkerung laut. Bis zur Realisierung sollte es aber noch eine mehrjährige kontroverse Diskussion über die Errichtung dieses Bergbausymbols in Wanne-Mitte geben. Der Grund: Der Grundstückseigentümer Bundesbahn und die Stadt Herne hatten das „Bauwerk“ zum Zankapfel gemacht. Doch rechtzeitig zum Weihnachtsfest 1990 konnte dann die tonnenschwere, vom Bergwerk Consolidation an die Stadt gespendete Seilscheibe auf den dafür vorgesehenen Sockel gehievt werden. Im April 1991 wurde dann das Industriedenkmal Seilscheibe, vom Gesang des Knappenchores Glückauf begleitet, offiziell seiner Bestimmung übergeben. An einer Sockelseite wurde eine Messing-Gedenktafel angebracht, die an sieben einstigen Wanne-Eickeler Schachtanlagen erinnert:

Zur Erinnerung an alle
Schachtanlagen in Wanne-Eickel
Königsgrube
Hannibal 2
Pluto Thies 1 / 4
Pluto Wilhelm 2 / 3
Unser Fritz 1 / 4
Unser Fritz 2 / 3
Shamrock 3 / 4


Die Seilscheibe mit Gedenktafel der Wanne-Eickeler Schachtanlagen.



zurück...

Quellennachweis: Ruhrität(en): Ausgabe 2004, Lührig, Heinrich: DVD, Geschichte vor Ort: Blickpunkt Glückauf Platz, 2/2005
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü