Wanne-Eickel-Historie


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Premiere Mai 2007

Pressespiegel

Ein filmischer Streifzug durch die Geschichte


Am 30. Mai 2007 wurde das Haus des Kasinovereins in Unser Fritz zum Kino. Gegeben wurde allerdings kein Horrorthriller aus Hollywood, sondern "ein filmischer Streifzug durch die Geschichte". Im Mittelpunkt stand das Wanne-Eickel der 40er und 50er Jahre und die Frage, wie die Ereignisse dieser Zeit auch zwischen Bickern und Holsterhausen für Veränderungen sorgten.

"Ich wollte mit Hilfe des Fims die Geschichte sichtbar machen", erklärte Heinrich Lührig. Dass der Lokalhistoriker überhaupt an das Filmmaterial gelangte, ist ein glücklicher Zufall. Vor einem Jahr wurden die Sequenzen eines unbekannten Hobbyfilmers auf einem Dachboden gefunden. "Ein wichtiges Zeitdokument", so Heinrich Lührig. Wer sich in Wanne-Eickel auskennt, wird vieles aus der eigenen Kindheit wieder erkannt haben: Hafen, Bahnhof und Zechen als Triebfedern der hiesigen Wirtschaft, den Flugplatz Emscherbruch, die Hauptstraße im Wandel der Zeit. Auch der Alltag in der Emscherstadt, so zeigt der Film, was zwischen 1942 und 1953 geprägt von Nationalsozialismus, Krieg und Wiederaufbau. Das verdeutlichten Aufnahmen von Hakenkreuzfahnen, zerstörten Häuserzeilen und - nach der Währungsreform - lange Schlangen vor den Geschäften.


Heinrich Lührig hofft, dass durch solche Veranstaltungen das Interesse an Heimatgeschichte gestärkt wird. Doch er nicht nur, dass Interessierte seine Vorträge besuchen, sondern nimmt auch selbst Kontakt auf. Regelmäßig besucht er Schulen im Stadtgebiet, erzählt den Kindern und Jugendlichen von der Vergangenheit ihres Ortes. Die Reihe "Mit der Kamera unterwegs" soll fortgesetzt werden.

Stadtteilzeitung Bickern / Unser Fritz 2/2007














Filmvorführung im Kasinoverein. Am Film von
Heinrich Lührig herrschte reges Interesse.


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