Wanne-Eickel-Historie


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Pfefferpotthast

Hausmannskost

Pfefferpotthast


Diese westfälische Gulasch-Version, die nach einer Sage – vor 600 Jahre in der Westfalenmetropole Dortmund erfunden wurde; sie gilt daher als Dortmunder Nationalgericht, wird ganz jährig gegessen. Zu diesem Gericht gehören Salzkartoffeln mit Gewürzgurken und einem Rote-Bete-Salat
„Hast“ oder „Harst“ kann mit „geschmort“ übersetzt werden. Das heißt, der Pfefferpotthast ist ein Pfefferschmorfleisch.
Jede Familie hat ihr Spezialrezept, es kann aber nichts schaden, wenn man den Pfefferpotthast zum Schluss mit einem Schuss Bier abschmeckt.


Zutaten für 4 Personen:

1 kg. Hesse oder Bug vom Rind
50 g. Schmalz
1 kg. Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
2 Pimentkörner
2 EL. Kapern
2 EL. Zitronensaft etwas abgeriebene Schale von 1 Zitrone
2 EL. Semmelbrösel
eine Prise Salz
frisch gemahlener Pfeffer
nach Geschmack, schwarze Pefferkörner


Das Fleisch würfeln und von allen Seiten im Schmalz kräftig anbraten, salzen, pfeffern und aus dem Topf nehmen. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in den Topf geben. Diese im Bratenfett so lange braten, bis sie glasig sind. Das Fleisch, die Lorbeerblätter, Nelken, Piment- und Pfefferkörner zu den Zwiebeln geben und mit ungefähr 1 Liter Wasser oder Brühe soweit auffüllen, bis alles leicht bedeckt ist. Zum Kochen bringen, auf milder Hitze etwa 1,5 Stunden garen. Schließlich Karpern, Zitronensaft und- schale sowie die Semmelbrösel unterrühren und wieder aufkochen lassen. Dann noch einmal scharf pfeffern. Den Pfefferpotthast etwas im offenen Topf ziehen lassen. Vor dem Servieren die Lorbeerblätter entfernen.


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