Wanne-Eickel-Historie


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Pannekoken met Pillewörmern

Hausmannskost

Pannekoken met Pillewörmern


Diese Gericht hat angeblich zum ersten Mal der westfälische Baron Alfred von Renesse in Münster von der Wirtin im "Pinkus Müller" verlangt, wohl um diese zu verulken. Denn: Pillewörmer übersetzt man aus dem Westfälischen ins Hochdeutsche mit "Regenwürmer". Frau Wirtin ließ sich nicht zum besten halten und machte Regenwürmer aus Schinkenstreifen.

Der Adelige war übrigens in Westfalen als der "Ziegenbaron" bekannt, weil er bei seinen Landsleuten die Aufzucht "der Kuh des kleinen Mannes" propagierte und überall Ziegenzuchtvereine und schließlich im Jahre 1900 einen "Verein der Ehrenmitglieder zur Hebung der Ziegenzucht" gründete.

Trotz seines Adelsstandes lebte er später völlig verarmt in Münsters Stadtviertel Erpho, benannt nach dem münsterschen Bischof Erpho.





Zutaten für vier Portionen:




250 Gramm Mehl
3 Eier
1/2 Liter Milch
250 Gramm roher Schinken
Butter zum Anbraten



Zubereitung:

Mehl mit Eiern und Milch zu einem glatten Teich verrühren. Den Schinken in schmale Streifen schneiden. Für einen Pfannkuchen je 1/4 vom Teich darübergießen. Den Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun backen. Dann warm stellen, bis die anderen Pfannkuchen fertig sind. Zu den Pannekoken (also Pfannkuchen) mit Pillewörmern (Schinkenstreifen) wird Salat gegessen.


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Bildnachweis: Sammlung Heinrich Lührig.
Weitere Infos unter: Privatbrauerei Pinkus Müller.


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