Wanne-Eickel-Historie


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Omas geröstete Grießsuppe

Hausmannskost

Omas geröstete Grießsuppe


Die geröstete Grießsuppe basiert auf wenigen Zutaten und machte satt, wenn wieder einmal "Schmalhans Küchenmeister" war. Dieser Ausspruch wurde gebraucht, wenn das Geld bei jemand nicht hinten und nicht vorne reichte, und es daher wenig zu essen gabt. Die Redensart hatte früher auch die Bedeutung: gering, knapp und karg und bezieht sich auf den zumindest optisch naheliegenden Zusammenhang zwischen einem dünnen Koch (Küchenmeister) und der kargen Kost, die er zubereitete und vorsetzte.

In der Nachkriegszeit gehörte geröstete Grießsuppe bei vielen Hausfrauen zum Alltag. Das belegen die zahlreichen Rezepte aus den sogenannten Nachkriegskochbüchern. Denn Not macht erfinderisch, wenn es galt tagtäglich die hungrigen Mäuler einer Familie zu stopfen.





Zutaten für zwei Teller:


2 gehäufte Esslöffel Grieß
1 gestrichenen Esslöffel Margarine
1/2 Liter Fleischbrühe
1 Ei
Muskat und etwas Petersilie


Zubereitung:

Die Margarine im Topf auslassen, Grieß zufügen und bei ständigem rühren beliebig braun rösten. Mit Brühe ablöschen und leicht aufkochen und mit Muskat abschmecken. Ein Ei in einer Tasse verquirlen und bei aufkochender Suppe langsam zugeben. Mit Petersilie bestreuen und heiß servieren.


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