Wanne-Eickel-Historie


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Notgeld aus Geldnot

Pressespiegel

Wanne-Eickeler Geldgeschichte


Die Geldgeschichte in Wanne-Eickel ist das Thema der aktuellen Ausstellung in der Herner Sparkasse am Eickeler Markt. Beleuchtet wird die sogenannte Notgeld-Epoche nach dem ersten Weltkrieg.

Zu dieser Zeit wurden oftmals Silbermünzen gehortet, deren Materialwert inflationsbedingt über dem Nominalwert lag. Münzgeld wurde im Zahlungs-Verkehr zur Mangelware. Der Bedarf nach Geldersatzmitteln nahm zu und die Reichsbank forderte zur Herstellung von Notgeld auf. Das Amt Wanne und weitere Firmen vor Ort gaben in der Folge eigenes Geld heraus, um den Geldverkehr aufrechtzuerhalten und Lohnzahlungen sicherzustellen. Notgeld diente damit als Ersatz für fehlendes gesetzliches Zahlungsmittel.

Der erste 50-Pfennnig-Papiergeldschein der Ämter Wanne und Eickel wurde am 9. Juli 1917 gedruckt und ist ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Der grafisch herausragende Notgeldschein weist auf der Vorder-seite das Amtshaus Wanne und zwei für die Wanner Wirtschaft wichtige Berufszweige auf: einen Bergmann und einen Schiffer. Auf der Schein-rückseite ist das Amthaus in Eickel zu sehen.

Noch bis zum 5. November 2012 stellt der bekannte Heimatforscher aus Wanne-Eickel, Heinrich Lührig, seine Exponate während der Geschäftszeiten in der Sparkassen-Geschäftsstelle Eickel aus.


WAZ und Wochenblatt vom 24. Oktober 2012.


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