Wanne-Eickel-Historie


Direkt zum Seiteninhalt

Meine Stadt

Kunst und Kultur

Ein Loblied auf Wanne-Eickel


Wanne-Eickel hießt Du einst.
Warst eng mit mir verbunden.
Herne hat Dich eingeheimst,
dafür hab Trauer ich empfunden.
Dein Name war im ganzen Land,
egal wo man ihn nannte,
von allen Menschen wohlbekannt,
doch Herne man nicht kannte.
Man sang sogar ein Lied von Dir,
auch ich mochte es sehr,
es wurde gesungen, bei Schnaps und Bier,
heut hört man es nicht mehr.
Die Kirmes, am Kanal von Crange,
zu der kamen viele auch von Fern,
stand bei uns Wannern, hoch im Range
gehört nun leider auch zu Herne.
Und dann der Mond, man nannte ihn den Deinen,
hat hell gestrahlt, in jeder Nacht.
Mir scheint er heute blass, ich möchte fast meinen,
Herne hat ihn umgebracht.
Mag`s auch den neuen Namen geben,
so wird der alte nie verklingen,
in Stille wird er weiterleben,
wir werden ihn noch oft besingen.

zurück

Quellennachweis: Dieses Gedicht, ein Loblied auf Wanne-Eickel stammt aus der Feder des Röhlinghausers Peter Wübbel,
erschienen in der Wochenblatt-Serie "Hobby Schreiber und Schreibtisch-Künstler" vom 23. April 1981.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü