Wanne-Eickel-Historie


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Mahnmal im Volksgarten Eickel

Denkmäler

Das Mahnmal „Aufschrei“ im Volksgarten Eickel


Im Jahre 1958 stellte der Bildhauer Gustav Müller-Blankenstein aus Hagen, der in Wanne-Eickel auch den Emscherbrücher schuf, eine Skulptur als Entwurf für ein Mahnmal im Volksgarten vor. Der Auftrag hierzu erfolgte im März 1960 und wurde mit Hilfe von Landesmitteln realisiert.

Der Bildhauer und Keramiker Müller-Blankenstein nannte das Mahnmal „Aufschrei“. Wie die Skulptur zeigt, versucht der Künstler realistisch, fast expressiv Tod und Protest gleichermaßen auszudrücken.

Während die linke Figur stille Trauer verkörpert, spricht aus der rechten Figur Verzweiflung und Angst. Beide Figuren sind harmonisch zusammengefügt. Der Bildhauer setzte seine ganze Schaffenskraft ein, um auch im Gesichtsausdruck all diese Gedanken zu vereinen. Der Künstler vermittelt dem Betrachter, dass aus dem Antlitz nicht nur Angst und Verzweiflung spricht, sondern der Blick soll – „wie ein Gebet aufsteigen: Herr Gott, hilf Du!“

Das Mahnmal steht im Eickeler Volkspark, am Rande des Ehrenfriedhofs, wo Gefallene und Bombenopfer bestattet sind. Es wurde am Volkstrauertag, 19. November 1961 in Anwesenheit von Oberbürgermeister Edmund Weber und Oberstadtdirektor Alfred Hufeld enthüllt. Die Bronzeplastik auf einen steinernen Sockel, trägt die Inschrift:

1914 – 18
1939 – 45


Am Volkstrauertag 1961 wurde das
Mahnmal „der Aufschrei“ enthüllt.

Fotonachweis: Bildstelle der Stadt Herne

Das Bronzedenkmal – Zum Gedenken an die Opfer
beider Weltkriege, aufgenommen im März 2009.





Links, unterhalb der Plastik befindet sich
der Eintrag des Künstlers - Bildhauer
Müller-Blankenstein / Hagen.



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Quellennachweis: Keinhorst, Hermann: Eickel vom Jahre 774 bis zur Neuzeit, S. 77f. WAZ vom 29. Oktober 1988. WAZ vom 9. November 1988.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig



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