Wanne-Eickel-Historie


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Kotten Buina

Höfe und Kotten

Kotten Buina


Auf einer Karte der Bürgermeisterei Herne aus dem Jahre 1823 befand sich der Kotten von Franz Buina in der Gemarkung Bickern, Flur III genannt Bickern an der der heutigen Hammerschmidtstraße in Höhe der ehemaligen Hausnummer 109, schräg gegenüber des heutigen Klein-Gewerbeparks.

Unweit des Kotten Buina lagen die Höfe Stöckmann und Darwe, in südlicher Richtung befand sich Leppers Busch.

Noch in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wogen um den Kotten große Kornfelder, welche bis zur Emscherstraße reichten.

Übertragen auf die späteren Gegebenheiten erstreckten sich die Ländereien ungefähr nördlich bis zur Unser Fritz Straße, westlich bis zur Emscherstraße, östlich bis zur späteren Hammerschmidtstraße und südlich bis zur Karlstraße.

Bei einem Luftangriff auf Wanne-Eickel mit Schwerpunkt Bickern, am 28. September 1943 werden der Kotten und die Stallungen arg in Mittleidenschaft gezogen. Nach dem Krieg begann der Landwirt Franz Buina mit dem Wiederaufbau.


Der Kotten von Franz Buina lag seiner Zeit im Bereich des heutigen Autobahnzubringers der A 42, etwa 400 Meter westlich der Reimersturnhalle, heute Lidel. Der Feldweg im Vordergrund wurde erst in den 1950iger Jahren bis zur Dorstener Straße ausgebaut. Er ist heute die Verlängerung der Hammerschmidtstraße. Die Aufnahme entstand um 1944/45.

Hochansicht des Kotten Buina zwischen Emscherstraße links und Hammerschmidtstraße rechts im Bild, aufgenommen um 1960.

Hochansicht des Kotten Buina am Autobahnzubringer des Emscherschnellweg A 42 an der Hammerschmidtstraße,
aufgenommen im Jahre 1967.

Durch die Fertigstellung des Emscherschnellweg, der A 42 im Kreuzungsbereich des Autobahnzubringers der Hammerschmidtstraße im Jahre 1968 musste auch der ehemalige Kotten Buina weichen. Auf dem ehemaligen Kornfeld an der Emscherstraße wurde in den 1970er Jahren eine Wohnanlage für Bergleute und die Sportanlage des SG Wanne-Nord gebaut.

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Quellennachweis:
Einwohnerbuch für die Stadt Wanne-Eickel 1937.
Interview mit Hilbert Mletzke aus Wanne, Dezember 2014.

Bildnachweis: Sammlung Heinrich Lührig.



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