Wanne-Eickel-Historie


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Königin-Luisen-Schule

Gebäude

Die Königin-Luisen-Schule in Bickern


Die Königin-Luisen-Schule in Bickern, ist ein unter Denkmalschutz stehendes Schulgebäude, dass im Jahre 1908/09 im Auftrag des Amtes Wanne nach einem Entwurf des Amtsbaumeisters Paul Spanier errichtet wurde. Die als Volksschule des nach Zahl der Einwohner rasch wachsenden Amtes Wanne erbaute Anstalt wurde bei ihrer Eröffnung 1910, zur hundertsten Wiederkehr deren Todes, nach der preußischen Königin Luise benannt.

1925 wurden an der Lehranstalt 735 Schüler in 17 Klassen unterrichtet. Im Dezember 1950 wurden an der Lehranstalt 803 Schüler in 16 Klassen unterrichtet. Das Lehrpersonal bestand aus 11 männlichen und 4 weiblichen Lehrkräften.

Während des Zweiten Weltkriegs fand vorübergehend die Frauenklinik des St. Josefs-Krankenhauses im Schulgebäude Aufnahme bis ab 1945 wieder Schüler unterrichtet werden konnten. Schließlich erfolgte im Jahr 1968 die Umwandlung der bis dahin acht Jahrgangsstufen umfassenden evangelischen Königin-Luisen-Schule in eine Gemeinschaftshauptschule.


Königin-Luisen-Schule um 1920.

Königin-Luisen-Schule um 1930.

Historisches Foto einer Jahrgangsklasse.

Königin-Luisen-Schule, aufgenommen im August 2009.



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Weitere Infos zur Geschichte der Königin-Luisen-Schule unter: Denkmal des Monats Juli 2017.

Quellennachweis:
Friedrich Weiberg (Hrsg.): 50 Jahre Amt Wanne. Selbstverlag, Wanne 1925.
Stadt Wanne-Eickel: 25 Jahre Stadt Wanne-Eickel, Mai 1955.
Herne. Architektur im Ruhrgebiet. Hrsg. Oberstadtdirektor Herne und BDA, Bezirksgruppen Herne und Wanne-Eickel,
Emschertal-Museum, Herne 1987.


Bildnachweis:
Sammlung Heinrich Lührig.




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