Wanne-Eickel-Historie


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Infotafeln

Infotafeln sollen Bürger und Schüler aufklären


Zurück zu den Wurzeln der Stadtgeschichte, dieses war eine zündende Idee von Heinrich Lührig Anfang der 90ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Denn Wanne-Eickel ist reich an historischen Orten und Flecken, die ins Bewusstsein der Bevölkerung zurückgerufen werden sollten, war seine Meinung. Hierzu sollten an historischen Orten Info-Tafeln aufgestellt werden um den Bürger eine Identifikation mit seiner Stadt zu geben.

Heinrich Lührig konnte mit dieser Idee die Eickeler Christdemokraten unter Vorsitz des damaligen Bezirksverbandsvorsitzenden Frank Hofen gewinnen. Um ein Beispiel zu geben, wie man Bürger für die Wurzeln ihrer Heimat interessieren kann, präsentierten am 23. April 1993 Bezirksverbandsvorsitzender Frank Hofen (Bild Mitte), Bezirksfraktionsvorsitzender Ingo Bontempi (Rechts im Bild) und Initiator Heinrich Lührig (Links im Bild), an der Stelle, wo einst das Schloss Dorneburg stand, den Entwurf einer plakativen Informationstafel, die die historische Stätte zeigt und ihre mehr als siebenhundertjährige Geschichte erzählt.

An diesem Tag wurde die Hoffnung geäußert, dass das Beispiel "Dorneburg" an anderen geschichtsträchtigen Orten in Wanne-Eickel Schule machen könnte. Man war ferner der Meinung, dass man es den Vätern schuldig ist, die historische Entwicklung der Öffentlichkeit zugänglicher zu machen.

Die Kosten für die erste, etwa 1 000 Mark teure Tafel wurde an diesem Tag von Seiten der CDU Eickel dem Initiator Heinrich Lührig zugesichert.



Ein Jahr später, genauer gesagt am 30. April 1994 war es dann soweit, die erste Informationstafel gespendet von der CDU-Stadtbezirksverband Eickel konnte am Standort der ehemaligen Stadthalle, an der Kurhausstraße Ecke Hauptstraße, unter Beteiligung der CDU Mitglieder, Mitglieder der Gesellschaft für Heimatkunde und Wanne-Eickeler Bürger enthüllt werden.

Mit dieser Aktion konnte nach Aussage von Frank Hofen, der Stadt Wanne-Eickel wieder ein Gesicht gegeben werden, denn nichts ist schlimmer für den Bürger, in einer Gemeinde zu leben, die kein Gesicht, keine Identität hat. Das aufgestellte Hinweisschild Beinhaltet eine Abbildung des historischen Bauwerks und einen kurzen Abriss seiner Geschichte. Weitere Hinweisschilder sollen künftig Bürger und Besucher ermöglichen, Wanne-Eickel historisch zu begehen, denn Wanne-Eickel ist mit diesem ersten Standort ab heute keine anonyme Stadt mehr, betonte Heinrich Lührig an diesem Tag.


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