Wanne-Eickel-Historie


Direkt zum Seiteninhalt

Haus Bönninghausen

Haus Bönninghausen


Info Tafel: Nummer 5

Aufgestellt am: 30. März 1995
Standort: Burgstraße
Gestiftet: Frau Hete Pieper geb. Muckenheim, Frau Hilde Meier geb.
Muckenheim, Frau Gisela Muckenheim
Schirmherrschaft: Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e.V.


Haus Bönninghausen war eine Wasserburg, vielleicht schon aus dem 14. Jahrhundert. Diese hatte 1,40 Meter dicke Außenwände. Als 1855 die Zeche Königsgrube abgeteuft wurde, verlor die Burggräfte ihr Wasser. Eine Zugbrücke führte in den Innenhof. Zur Burg gehörte ein sechs mal sechs Meter breiter, steinerner Wehrturm mit Schießscharten.

1411 wurde in "villa Boninchusen" ein Zinspflichtiger "Hermanns van Bonynchusen" erwähnt. Seine Nachkommen behielten den Gutsbesitz bis 1630, der anschließend an die Familie Kumpsthoff - Richter zu Bochum kam. 1796 lebte auf Haus Bönninghausen Gerhard Wilbrand Lennich, Erster Bürgermeister in Bochum.

Das Gut mit 30 Morgen Land hatte seit 1837 Peter Jakob Muckenheim gepachtet, der beides im Jahre 1855 käuflich erwarb. Seit dieser Zeit sprach man nur noch von der Burg Muckenheim. Die Familie betrieb hier bis zum Verkauf der Ländereien an die Stadt Wanne-Eickel 1928 eine Gärtnerei und Samenhandlung. Der letzte Eigentümer war Heinrich Muckenheim. Er starb 1950, seine Ehefrau Hedwig 1993. Luftminen zerstörten im Winter 1944/45 die letzte Burg Eickels.

1960 wurde das schwer beschädigte Haupthaus und der Wehrturm abgetragen.

zurück


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü