Wanne-Eickel-Historie


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Gedenksäule erinnert an Grubenunglück

Denkmäler

Gedenksäule erinnert an die verunglückten Bergleute der Zeche Pluto Wilhelm


Auf dem Waldfriedhof an der Ewaldstraße im benachbarten Herten, Abteilung I., befindet sich vom Haupteingang, ca. 200 Meter auf der linken Seite in Richtung Ehrenfriedhof, eingesäumt von hohen Tannen eine steinerne Gedenksäule. Sie erinnert an das Grubenunglück vom 9. Juli 1917 auf der Zeche Pluto Wilhelm, bei dem 13 Bergleute bei einer Schlagwetterexplosion den Tod fanden. Die Säule trägt folgende Inschrift:

DEM AM 9. JULI 1917 AUF DER ZECHE
PLUTO-WILHELM VERUNGLÜCKTEN BERGLEUTE.
GELSENKIRCHENER BERGWERKS-AG


Die Vorderseite der Gedenksäule aufgenommen im März 2009.

Die Gräber der verunglückten Bergleute befinden
sich hinter der Gedenksäule.

Die Vorderseite der Säule aufgenommen im März 2009.


Die Rückseite der Säule aufgenommen im März 2009.


Auf einem Vorsprung dieser ca. 5 Meter hohen Säule, befindet sich rechts die Skulptur eines Bergmanns. Links davon eine Frau, in den Händen haltend ein Kind. Auf der Rückseite der Säule wurde das Symbol – Schlegel und Eisen, sowie eine Grubenlampe eingemeißelt. Der Abschluss der Säule wird durch ein Kreuz aufgestellt. Das Gräberfeld mit Grabplatten der tödlich verunglückten Bergleute befinden sich vom Eingang aus, hinter der Gedenksäule.


Die Gedenksäule aufgenommen im Jahre 1920.
Im Hintergrund die Grabplatten der verunglückten Bergleute.


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Die Gedenksäule aufgenommen im März 1986.

Quellennachweis: 50 Jahre Amt Wanne, August 1925, S. 19 f.

Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig


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