Wanne-Eickel-Historie


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Ein Cranger Kirmes Tag

Kirmes

Ein Cranger Kirmes Tag

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August, so heißt der Monat,
in dem geben wir Gas,
da ist bei uns in Crange,
großer Kirmesspaß.

Der Mond von Wanne Eickel,
er schenkt ihr seinen Glanz,
zehn Tage wird er dauern,
der große Freudentanz.

Das kühle Pils am Bierstand,
die Gurke aus dem Fass,
auf der wilden Wasserbahn,
wirst du feucht-fröhlich nass.

Die Geisterbahn, sie gruselt,
dank üblen Hexereien.
Der Vati nimmt Mama in den Arm,
die Kinder, vor Angst sie schreien.

Das Bayernzelt ertönt,
mit Tschingderassabum,
ein Hauch von Alpenglüh`n,
das Maß-Bier reicht man rum.

Das Softeis ist so fruchtig,
die Wurst in Senf getränkt,
an die Figur an diesem Tag,
sicher niemand denkt.

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Lose ziehen macht viel Spaß,
das ist der größte Hit,
mit ein wenig Glück beim Kauf,
nimmst du den Hauptpreis mit.

Künstler zeichnen dein Portrait,
geschickt in kurzer Zeit,
hoch oben auf dem Riesenrad,
die frische Luft befreit.

Das Looping überschlägt sich,
dem Vater geht’s an den Kragen,
zur Freude seiner Kinder,
hört man ihn laut klagen.

Mutti fühlt sich richtig wohl,
im Kettenkarussell,
das Kleid fliegt hoch, die Luft ist kühl,
die Fahrt endet zu schnell.

Millionen Lichter leuchten,
bis tief in die Nacht,
dieser Cranger Kirmes Tag,
der hat uns Spaß gemacht.


Quellennachweis: Dieses Gedicht, Ein Cranger Kirmes Tag stammt aus der Feder des Röhlinghausers Norbert van Tiggelen.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig



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