Wanne-Eickel-Historie


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Eickeler Milchsuppe

Hausmannskost

Eickeler Milchsuppe


In der Nachkriegszeit gehörte Milchsuppe bei vielen Hausfrauen zum Alltag. Bis heute gehört sie zu einer gern gegessenen Suppe und dürfte den meisten - zumindest aus der Kindheit - bekannt sein. Desweiteren war die Milchsuppe ein Standardgericht in Kindergärten und Heimen. Auch in Krankenhäusern war sie ein Muss.

Gibt es bei uns Milchsuppe, muss ich heute noch unweigerlich an unsere leicht verbeulte Aluminium Milchkanne mit Deckel denken, mit der wir Kinder aus der umliegenden Nachbarschaft spät nachmittags geschlossen zum Milchbauern marschierten um frische Milch zu holen. Dort angekommen wurde die Milch, meistens ein Liter, aus einer Pumpvorrichtung in die Kanne gefüllt. Der Aluminium-Deckel mit einem schwarzen Bügel verschloss die Frischmilch in der Milchkanne. Die Aluminium Milchkanne selbst war an zwei starken Drahtschlaufen befestigt, an der sich in der Mitte ein Holzgriff befand.

Ausgelassen auf dem Heimweg, schleuderten wir Kinder mit voller Kraft in großen Kreisen die Kanne, ohne dabei auch nur den kleinsten Tropfen Milch zu verschütten - Dank der Zentrifugalkraft. Dass diese nicht immer so gut klappte musste auch ich unter großem Gelächter meiner Kameraden und späterem schmerzhaften Tadel meines Vaters feststellen.




Zutaten für 2 Personen:

1 Liter Milch
1 Esslöffel Mehl
1 Esslöffel Butter
Zucker nach Geschmack (40 Gramm)
1 Prise Salz



Zubereitung:


Die Milch aufkochen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl darin ganz leicht anbräunen. Mit etwas kalter Milch ablöschen und bei ständigen umrühren in die kochende Milch einrühren. Nach Geschmack süßen.


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