Wanne-Eickel-Historie


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Eickeler Kolonie

Gebäude

Eickeler Kolonie der Zeche Hannover


Die Kolonie der Zeche Hannover I/II in Eickel entstand in mehreren Bauphasen zwischen 1864 und 1928. Die Zechensiedlung liegt nordöstlich von der Zeche Hannover I/II, zwischen der Hordeler- und Magdeburger Straße. Die Hordeler Straße streift die Kolonie und dient als Verbindungsstraße von Wattenscheid-Günnigfeld nach Eickel. Die Kolonie wird durch kleine, mit unter unübersichtliche Querstraßen verbunden.

Ausschnitt einer Übersichtskarte des Kreises Gelsenkirchen aufgenommen im Jahre 1902. Die Koloniehäuser sind rot unterlegt.

Ausschnitt des Planes Wanne-Eickel aus dem Jahre 1925. Die Eickeler Kolonie befindet sich zwischen der Hordeler- und Magdeburger Straße.

Die Krupp'sche Bauverwaltung, von der die Bergmannssiedlung seit 1899 verwaltet wurde, baute verschiedene Haustypen mit unterschiedlichen Dachgestaltungen, phantasievollen Eingangsbauten und Eckgestaltungen.

Die ersten 9 eineinhalbgeschossigen Doppelhäuser für Bergleute sowie 6 Beamtenwohnhäuser wurden 1864 in der "Alten Colonie" gebaut. Die Gebäude wurden in den 1975er Jahren abgebrochen und durch Einfamilienhäuser ersetzt. Nur die Häusergruppe im hinteren Straßenbereich der Alten Kolonie blieb erhalten und wurde privatisiert und mit den Jahren baulich stark verändert.


Die nicht denkmalgeschützten Häuser der Alten Kolonie 7-8 und 11-12.

Zwischen 1872 und 1893 entstanden weitere Häuserzeilen in der Defflingerstraße, der heutigen Dahlhauser Straße. Im Jahre 1909er und 1928er Jahren wurden unter der Leitung des Krupp'sche Chefarchitekt Robert Schmohl (1855-1944) weitere Häuser in der Kruppstraße, der heutigen Sassenburg errichtet. Insgesamt wurden so 206 Arbeiterhäuser in eineinhalbgeschossiger und zweieinhalbgeschossiger Höhe gebaut. Gebaut wurde der sogenannte Kreuzgrundriß. Die Häuser hatten vier Wohnungen mit separatem Eingang, je einer Wohnküche und zwei Schlafräumen, sowie einer kleinen Dachkammer für Kostgänger und einen Stallanbau mit Abort. Somit betrug die gesamt Quadratmeterzahl an Wohnraum 62 bis 81 Quadratmeter, je nach Haustyp. Die Anteile an Stall und Garten waren geviertelt. Die Größe des Gartenlands betrug etwa 300 bis 350 Quadratmeter pro Familie. In den Ställen wurden Schafe, Ziegen, Hühner, Schweine und Kaninchen gehalten. In späteren Bauabschnitten ab 1900 reduzierte sich die Gartenfläche auf 150 bis zu 200 Quadratmeter pro Familie. Die Wasserversorgung mit Trinkwasser übernahm die Zeche.





Bauzeichnungen des Krupp'schen Baubüro unter Leitung von Chefarchitekt Robert Schmohl, für ein Wohnhaus für 4 Familien, System XI 3.

Obwohl der Wohnraum für die häufig kinderreichen Bergarbeiterfamilien knapp bemessen war, nahm mancher Haushalt einen oder mehrere unverheiratete Bergleute auf. Die Beeinträchtigung des Familienlebens wurde für die Aufbesserung der Haushaltskasse in Kauf genommen.

Im Jahre 1883 zählte die Zechenverwaltung bei 148 Arbeiterfamilien über 110 Untermieter. 24 % der Gesamtbelegschaft wohnten als Kostgänger in den Kolonien. Ihre Mieten lagen zwischen 9 und 11 Mark monatlich. Im allgemeinen lagen die Mieten in den Koloniewohnungen um 20 % unter den sonst ortsüblichen Mieten.

Blick in die Kruppstraße, der heutigen Sassenburg um 1920. Die zweieinhalbgeschossigen Doppelhäuser hatten vier Wohnungen mit je einer Wohnküche und zwei Schlafräume. Die Anteile an Stall und Garten waren geviertelt.

Blick in die Hordeler Straße von der Kreuzung Dahlhauser Straße aus in Richtung Eickel um 1920. Um ein einheitliches Erscheinungsbild der Koloniehäuser zu erreichen, wurde die Zechensiedlung 1991 in die Liste der Baudenkmäler unserer Stadt eingetragen.

Blick in die Hordeler Straße in Richtung Eickel um 1920. In der Bildmitte kreuzen die Koloniestraße rechts, und die Bonifatiusstraße links, die bis 1903 noch Koloniestraße hieß. Der Schienenverlauf auf der linken Straßenseite gehörte zur kommunalen Straßenbahn-Gesellschaft des Landkreises Gelsenkirchen. Die Bahn verkehrte von Eickel kommend über Hordel zur Endstation Wattenscheid-Höntrop.

Ansicht der Magdeburger Straße von der Dahlhauser Straße aus in Richtung Richard-Wagner-Straße um 1925. Die Zweifamilienhäuser auf der rechten Straßenseite wurden ab 1902 durch den Architekten Robert Schmohl für leitende Zechenbeamte errichtet. Ihre Wohnfläche Betrug weit über 100 Quadratmeter Wohnraum.

Der Krupp'sche Gemeinschaftsgeist führte auch zur Gründung verschiedener sozialer Einrichtungen. Im Jahre 1905 errichtete die Zeche Hannover eine Zweigstelle der Konsumanstalt für die Bewohner der umliegenden Arbeitersiedlung in der Reichsstraße 66. Die Hauptzentrale der Krupp'sche Konsumanstalt (eröffnet 1873) befand sich in Bochum-Hordel, in der Berthastraße Straße 6. Hier waren eine Lebensmittelabteilung, eine Fleischabteilung, Haushaltswarenabteilung und eine Textilwarenabteilung. Kurze Zeit später baute man das Gebäude in eine evangelische Kleinkinderschule um, der bis 1963 als "Zechenkindergarten" genutzt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude auch als Lazarett genutzt. Seit 1990 wird das Gebäude als Begegnungsstätte "Treffpunkt Eickel", für Kursen, Seminaren, Vorträgen, Konzerte, Ausstellungen genutzt. Im Jahre 1906 baute man in der Bonifatiusstraße 6 vollständig auf Kosten der Zeche eine katholische Kleinkinderschule. In dem Schulgebäude war gleichzeitig eine Wohnung für die Lehrkraft untergebracht. In den Kleinkinderschulen wurden Kinder aus den Gemeinden Hordel, Eickel und, soweit der Platz ausreichte auch aus der Gemeinde Röhlinghausen unterrichtet. Die Gemeinde Eickel zahlte dafür jährlich eine Miete von 150 Mark. Das Gebäude wird heute als Wohnhaus genutzt.

Blick auf die im Jahre 1905 erbauten Zweigstelle der Konsumanstalt für die Bewohner der umliegenden Arbeitersiedlung, später evangelische Kleinkinderschule, heute Treffpunkt Eickel.

Blick auf die im Jahre 1906 erbaute katholische Kleinkinderschule in der Bonifatiusstraße 6 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Für das Quartier- und Kostgängerwesen gab es im preußischen Staat hoheitlichen Reglementierungsbedarf, der aber nicht immer eingehalten wurde. So schrieb die "Polizei-Verordnung" folgendes vor (Zitat):

Zur Beseitigung der in einzelnen Orten unseres Bezirks bei dem Kost- und Quartiergänger-Wesen hervorgetretenen Mißstände verordnen wir auf Grund des § 11 des Gesetzes über die Polizeiverwaltung vom 11. Mai 1850 für die Stadtkreise Dortmund und Bochum, sowie für die Landkreise Dortmund und Bochum und für den Kreis Hagen was folgt:

§ 1. Niemand darf fernerhin in das von ihm ganz oder theilweise bewohnte Haus gegen Entgelt Personen unter Gewährung von Wohnung und Kost (Kostgänger oder unter Gewährung von Wohnung und Bett) Quartier oder Miehgänger aufnehmen oder bei sich behalten, wenn er nicht für diese Personen außer den für sich und seine Haushaltungs-Angehörige erforderliche Räume genügende Schlafräume hat, welche den nachfolgenden Bestimmungen entsprechen:
a) Die Schlafräume dürfen mit den eigenen Wohn- und Schlaf-Räumen des Kost- oder Quartier-Gebers und seiner Haushaltungs-Angehörigen weder in offener Verbindung stehen, noch durch eine Thüre verunden sein.
b) Jeder Schlafraum für Kost- oder Quartier-Gänger muß gedielt, mit einer Thüre verschließbar und mindestens mit einem Fenster in der Außenwand des Hauses versehen sein. Auch darf derselbe nicht mit Abtritten in offener Verbindung sein.
c) Die Schlafräume müssen für jeden Kost- oder Quartier-Gänger mindestens 10 cm (Cubikmeter) Luftraum enthalten.
d) Für je zwei Kost- oder Quartier-Gänger muß mindestens ein Bett und ein Waschgeschirr vorhanden sein.
e) An der Thür jedes Schlafraumes muß auf der Innenseite eine Tafel hängen, auf welcher die zulässige Zahl der den Schlafraum benutzten Kost- oder Quartier-Gänger angegeben ist. Die Richtigkeit der Angaben wird auf dem Zettel selbst nach der Meldung (§ 3) von der Polizeibehörde bescheinigt.
§ 2. Kost- oder Quartier-Gänger dürfen nur in den für sie bestimmten Räumen Schlafstätten haben und benutz werden.
§ 3. Jeder, welche Kost- oder Quartier-Gänger bei sich aufnimmt, (§ 1) muß hiervon unter Angabe der Zahl der aufzunehmenden Personen und der für dieselben bestimmten Räumlichkeiten der Ortspolizeibehörde binnen 6 Tagen Anzeige machen. Eine Vermehrung der Zahl der Kost- oder Quartier-Gänger; eine Verminderung der für dieselben bestimmten Räumlichkeiten sind in gleicher Weise und innerhalb derselben Frist anzuzeigen.
§ 4. Jede Zuwiderhandlung gegen die vorstehenden Bestimmungen (§§ 1-3) wird mit Geldbuße von 3 bis zu 10 Mark oder im Unvermögensfall mit verhältnißmäßiger Haft bestraft.
§ 5. Diese Verordnung tritt mit dem 1. Mai 1879 in Kraft. Arnsberg, 11. Januar 1879. Königliche Regierung, Abtheilung des Inneren."

(Auszug aus dem Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Arnsberg, 25. Januar 1879.)


Wie sich die Kostgänger selbst empfanden, ist aus folgender Schilderung, mit der Überschrift "Volle Kost oder volle Kost voll" zu entnehmen (Zitat):

"Georg Werner, Bergmann im schlesischen Waldenburg, fährt mit einem Arbeitertransport ins Ruhrgebiet, um die dortigen Verdienst und Weiterbildungsmöglichkeiten für Bergleute zu nutzen. Er wird in Gelsenkirchen-Neustadt Kostgänger in der Familie eines polnischen Berginvaliden. In seinen Lebenserinnerungen erzählt er von dieser Zeit: Mein Schlafraum war eine große Kammer. Hier schliefen wir, drei Kostgänger und der lange Franz, in zwei Betten. Diese zweischläfrigen Betten sind beinahe zwei Meter breit, so dass das Schlafen von zwei Personen in einem Bett etwas Selbstverständliches ist. Das Essen war zwar sehr einfach, aber kräftig. Ein großes Stück Fleisch oder Speck war stets dabei. Ebenso hatte ich Butter und Belag in solchen Mengen zur Verfügung, dass ich die gewohnten Rücksichten beim Zulangen fallen lassen konnte, ich war, wie man sagt, auf halbe Kost. Man unterscheidet im Bergbau des Ruhrreviers drei Kostformen.

Halbe Kost
Volle Kost
Volle Kost voll


Bei halber Kost war im Logispreis außer der Wohnung nur Mittagessen und Morgenkaffee enthalten. Dafür zahlte ich 28 Mark. Dagegen mußte man sich Brot und Zubehör selbst kaufen, was ungefähr ebenso viel erforderte. Bei voller Kost deckte der Logispreis von etwa 50 bis 60 Mark alles. Bei voller Kost voll war der Preis der gleiche, aber die Kostmutter einbegriffen. Als Steiger habe ich später viel Gelegenheit gehabt, in die allerverschiedensten Kostverhältnisse Einblick zu gewinnen. Hierbei habe ich aber gefunden, dass ein Kosthaus mit voller Kost voll eine seltene Ausnahme ist."


Obwohl die Zechensiedlung nicht übermäßig komfortabel war (die Toilette befand sich im Anbaut, der Spülstein in der Wohnküche, er diente auch als Waschgelegenheit), war das Leben wesentlich angenehmer als in den beengten Mietshäusern.

Anfang der 1960er Jahre verloren die Ställe fürs Vieh und die Nutzgärten in der Koloniesiedlung nach und nach an Bedeutung. Die traditionellen Nutzgärten wichen Rasenflächen. Vorgärten wurden zu Parkraumflächen umgestaltet. Bäder und Toiletten wurden in Selbsthilfe installiert.

Häuser der Dahlhauser Straße 1-3 und 8 a. und b. mit seitlichem Stallanbau.

Häuser der Dahlhauser Straße 33 mit seitlichem Stallanbau und Hausnummer 24, mir verbautem Zuganker, links außen an der Giebelseite.

Blick in die ehemalige Kruppstraße, der heutigen Sassenburg aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen an der Sassenburg 30 a. und b. aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen an der Sassenburg 59-57-55-53 und Hausnummer 77-75-73 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen an der Koloniestraße 2 a. und b. und Hausnummer 4-6 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen an der Koloniestraße 19 a. und b. und Hausnummer 88-90-92 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Blick in die ehemalige Koloniestraße, heute Bonifatiusstraße vom Sportplatz aus gesehen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen an der Bonifatiusstraße 2-4-6-8 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen der Bonifatiusstraße 7-9 und Hausnummer 28-26-24-22 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Blick in die Hordeler Straße in Höhe Koloniestraße, rechts im Bild aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen der Hordeler Straße 33-35-37 aufgenommen im Frühjahr 2015.

Häuserzeilen der Hordeler Straße 41-43-45-47 und Hausnummer 44-42-40-38 mit seitlichem Stallanbau aufgenommen im Frühjahr 2015.


Südlich der Magdeburger Straße liegen repräsentative Beamtenhäuser für die damaligen leitenden Angestellten der Zeche Hannover I/II. Die Anordnung der Häuser erlaubte hier die Anlage von baumbepflanzten Vorgärten und große Gartengrundstücken. Die Gebäude wurden um 1902 errichtet.

Beamtenhäuser an der Magdeburger Straße 117-115 sowie 93-95 aufgenommen im Frühjahr 2015.


Der Zweite Weltkrieg zerstörte fast 30% der Koloniehäuser, die teilweise durch "Neubauten" nach dem Krieg (1952 bis 1954) ersetzt wurden. Der zentrale Verweilplatz an der Koloniestraße ist hier ein Beispiel für diese Nachkriegsgebäude.

(Von den 1939 über 2.600 Werkswohnungen der Zechen Hannover und Hannibal blieben weniger als 150 im Krieg vollkommen ohne Schaden. Fast 800, das sind etwa 30% des Bestandes, wurden total zerstört, knapp 65% waren 1945 leicht bis schwer beschädigt und wurden zumindest in einzelnen Räumen bewohnt.)


Zerstörte Koloniehäuser der Zechenkolonie in Eickel aufgenommen im Januar 1945.

Blick auf die in den Jahren 1952 bis 1954 errichteten Nachkriegsgebäude am zentralen Verweilplatz der Koloniestraße aufgenommen im Frühjahr 2015.

Die Krupp'sche Verwaltung der Zeche Hannover realisierte an der Magdeburger Straße 68 bis 74 eine Gruppe von vier rationell in der Fabrik vorgefertigten Montage-Kleinhäusern. Im Jahre 1950 entstanden diese leichten, materialsparenden Fertigteilhäuser mit der Firmenbezeichung "System Schneider" auf konventionell gefertigten Kellern und nur 49 Quadratmetern Grundfläche. Die Außenwand-Elemente waren lediglich 11 cm stark, wiesen jedoch, wie die Firma Schneider in der Baubeschreibung unter Verweis auf Versuche der Materialprüfungsstelle der technischen Hochschule Darmstadt betonte, die Wärmedämmeigenschaften einer Ziegelwand von 107 cm Stärke auf. Die Innenwände bestanden aus lediglich 7 cm starken Platten; ein Holzrahmenskelett stellte die tragende Konstruktion der Häuser mit etwa 74 Quadratmetern Wohnfläche dar. Die Fassadengestaltung mit Fachwerkelementen und Rauhputzflächen sowie die hohen Satteldächer zeigten unverändert Einflüsse der Konservativen Moderne.

Blick in die Magdeburger Straße auf die Montagehäuser der Firma "Schneiderhaus G.m.b.H." aus Volkmarsen bei Kassel aufgenommen im Frühjahr 2015. Die noch erhaltenen drei Montagehäuser "System Schneider" wurden in den letzten Jahren durch erhebliche An- und Umbauten Veränderungen, die dem Kleinhausbestand nicht nur die einheitliche Fassadengestaltung, sondern auch die ursprünglichen Gebäudeproportionen nahmen. Die simplen, fast kubischen Baukörper mit den aufgesetzten Satteldächern waren 2015 unter den erweiternden Anbauten kaum noch zu erkennen.

Die Eickeler Zechensiedlung ging in den 1970er Jahren von der Friedrich Krupp Hüttenwerke AG zum Eigentum der Hellweg Liegenschaften über; sie wurden von der RAG (hier: Bergbau AG Herne/Recklinghausen) belegt und bewirtschaftet. Die Privatisierungen ab den 1985er Jahren wurden von den Hellweg Liegenschaften durchgeführt.


Die ehemaligen Koloniehäuser: Hordelerstraße, Dahlhauser Straße, Bonifatiusstraße, Koloniestraße, sowie Sassenburg, der Reichsstraßestraße und Magdeburger Straße befinden sich heute im Privatbesitz und stehen seit 1991, 1993, 1994 und 1995 als denkmalgeschüzte Einzelbauwerke unter Denkmalschutz.


Quellennachweis: Zechen Hannover und Hannibal, Mietbestimmungen und Hausordnung für die Krupp'schen Wohnungen, 1911.
LANGE Fritz, KEINHORST Hermann: Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Zechen Hannover und Hannibal. Bochum 1947.
Lührig Heinrich: Wanne-Eickel Ausflug in die Vergangenheit, Herne 1984.
Gutachten Arbeitersiedlungen, Planungsamt der Stadt Herne, Herne 1980.
Chronik des Ruhrgebietes, WAZ Buch, Chronikverlag Dortmund, 1987.
Lührig Heinrich: Wanne-Eickel in alten Ansichten, Zaltbommel/Niederlande 1992.
Pirke, Klaus: Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie an der Fakultät für Geowissenschaften der Ruhr-Universität Bochum. Zeugnisse zur Entstehung der industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet, Die Zechenlandschaft Hannover-Hannibal-Königsgrube in Bochum und Herne und ihre industriekulturellen Potentiale. Bochum 2006.

Bildnachweis: Sammlung Heinrich Lührig.
Kartenauszüge, mit freundlicher Genehmigung durch das Kataster- und Vermessungsamt der Stadt Herne.



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