Wanne-Eickel-Historie


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Ehrenmal für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter

Denkmäler

Ehrenmal für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter


Auf dem Waldfriedhof im Hertener Busch, an der Ewaldstraße 476 befindet sich im hinteren nördlichen Friedhofabschnitt, Abteilung VI, der Ehrenfriedhof für Kriegstote fremder Staaten. Hier ruhen ausländische Zwangsarbeiter und – meist russische Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkrieges in der Stadt arbeiteten und starben. Im Juni 1949 wurde ein aus Sandstein, in Quaderform gestaltetes Ehrenmal in einer Höhe von 1,75 Meter und einer Breite von 0,85 Meter, mit „erhabener“ Inschrift aufgestellt. Auf diesem war folgende Inschrift zu lesen:

Vorderseite:

Zum Gedenken an die im Kriege
1941 – 1945
Gefallenen Bürger der UDSSR


Rechte Seite:

Hier ruhen fern der Heimat
1031 Soldaten der Sowjet-Armee


Linke Seite:

Hier ruhen fern der Heimat 234
Zivilarbeiter



Das Ehrenmal, aufgenommen im März 1994.


Das Ehrenmal, aufgenommen im März 2009.


Ende 1995 / Anfang 1996 wurde das Ehrenmal im Zuge der Neugestaltung des Ehrenfriedhofs ausgetauscht. Die im Sandstein gemeißelte Inschrift wurde beibehalten, die Anordnung aber geändert. Zu lesen ist heute:

Vorderseite:

Hier ruhen fern der Heimat
1031 Soldaten der Sowjet-Armee


Rückseite:

Hier ruhen fern der Heimat 234
Zivilarbeiter


Linke Seite:

Zum Gedenken an die im Kriege
1941 – 1945
Gefallenen Bürger der UDSSR


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Quellennachweis: Hinweistafel im Eingangsbereich Waldfriedhof, Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. NRW in Essen.
Lührig, Heinrich / Schmitz, Gerhard: Röhlinghausen Wanne-Eickel III, Geschichte und Geschichten aus einem Stadtteil der südlichen Emscherregion, 2. erweiterte Auflage, Herne 1997, S. 133 f.
WAZ vom 21. Mai 1988. WAZ vom 18. November 1989.

Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig


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