Wanne-Eickel-Historie


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DVD erzählt Kirmesgeschichte

Pressespiegel

Doku-Film zeigt die Cranger Kirmes


Wer es bis zum 7. August nicht abwarten kann: DVD-Spieler und Fernseher einschalten, die Silberscheibe einlegen und der „Faszination Cranger Kirmes” erliegen.

Der Wanne-Eickeler Lokalhistoriker Heinrich Lührig hat einen 45-minütigen Dokumentarfilm gedreht, der die Entwicklung des Rummels vom Pferdemarkt zu einem der größten Volksfeste in Deutschland nachzeichnet.

Von seiner Idee, den Film aus privaten Schmalfilm- und Videosequenzen zu bestücken und die Geschichte der Kirmes streng chronologisch zu erzählen, musste sich Lührig schnell verabschieden. „Wir haben das Konzept dreimal umgeworfen”, erinnert er sich. Mit „wir” meint Lührig den Bochumer Videoproduzenten Uwe Kühnapfel, der ihn mit professioneller Technik bei der Umsetzung unterstützte. Denn neben historischen Fotografien und Filmausschnitten sind auch aktuelle Aufnahmen vom Volksfest des vergangenen Jahres zu sehen. Lührig: „Wir haben 2008 rund 40 Stunden gefilmt. Von diesem Material sind 35 Minuten übrig geblieben.”

Der Blick in die Geschichte der Cranger Kirmes wird garniert mit historischen Fotografien, die aktuellen Filmaufnahmen zeigen Kirmesfans, die es schon beim Aufbau auf den Platz zieht, den Einzug der Bergmannskapelle in das Bayernzelt, den Kirmesumzug und, und, und. Ein Interview mit Albert Ritter, Kirmeswirt und Schausteller-Präsident, und eine Reportage über die Steilwandfahrer rundet das Kirmes-Porträt ab. „Schade, dass im vergangenen Jahr die Boxbude nicht mehr auf dem Platz stand”, sagt Lührig, der auch gern über diesen Teil der Kirmes berichtet hätte.

Dass die Kirmes auch außerhalb ihrer zehntägigen Spielzeit über Anziehungskraft verfügt, bekam Lührig einmal mehr bei der Premiere der DVD-Produktion bestätigt. „Rund 150 Zuschauer waren Freitagabend in den Wanner VHS-Saal gekommen, darunter der Oberbürgermeister und Schausteller wie Albert Ritter und Oscar Bruch”, berichtet Lührig. Das private Filmprojekt sei mit Interesse verfolgt worden. So habe der OB angedeutet, dass man sich durchaus vorstellen könne, die DVD als Imagefilm für die Stadtwerbung einzusetzen.

WAZ vom 30 Juni 2009


"Dies ist mein privater Beitrag für die Kulturhauptstadt 2010", sagte
der Lokalhistoriker Heinrich Lührig bei der Premiere seines neuen Films.


Fotonachweis: WAZ-Foto Ute Gabriel

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