Wanne-Eickel-Historie


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Die Rennpferde der Bergleute

Bergbau

Wir Bergmannstauben


Wir wohnen im Schatten von Zeche und Schacht,
wir Schecken, Gehämmerten, Schimmel!
Unser Meister ist Bergmann auf Sohle acht,
unser Reich ist des Ruhrlandes Himmel.

Kommt der Meister matt von der Morgenschicht,
ziehn herbei wir mit rauschenden Schwingen!
Wie erhellet sich gleich sein müdes Gesicht,
wenn wir Vögel ihm Freude bringen!

Wer sein Tagwerk verrichtet in dunkler Nacht,
braucht wahrlich ein groß` Stück vom Himmel!
Und das haben wir ihm noch täglich gebracht,
wir Schecken, Gehämmerten, Schimmel!


Taubenfreunde unter sich, links im Bild "Taubenvatta" Werner Hensel aus Röhlinghausen mit Gerhard Schmitz, aufgenommen im Jahre 1993. Im zarten Alter von sieben Jahren fing Werner Hensel an, sich um die Tiere im Taubenschlag des väterlichen Hauses zu kümmern. 60 Jahre ist das nun her, aber seine Begeisterung hat keineswegs nachgelassen. Seit November 2007 besitzt er einen der schnellsten Vögel Deutschlands: der Champion Nr. 428.


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Ein Gedicht von Liebetraut Rothert.
Quelle: Lührig, Heinrich / Schmitz, Gerhard: Röhlinghausen Wanne-Eickel III. Geschichte und Geschichten aus einem Stadtteil der südlichen Emscherregion. S.196 erweiterte Auflage. Wanne-Eickel 1997.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig.


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