Wanne-Eickel-Historie


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Die Bergmannskuh

Kunst und Kultur

Die Bergmannskuh


Wenn ich eine Ziege seh, denk ich an zerrissne Hosen,
und zum Dank für jedes Mäh möcht‘ ich ihren Bart liebkosen.

Friedlich grast die Bergmannskuh unter Silberbirkenstämmchen.
Gab uns Milch und noch dazu um die Osterzeit ein Lämmchen.

Die Kaninchen, Täubchen, Entchen, Stare, Spatzen, groß und klein,
bringen mir ein lustig Ständchen, selbst der Kater stimmt mit ein.

Lieblich klingt das weiche Mäh. Heimatklänge mich umschmeicheln.
Wenn ich eine Ziege seh, muss ich hingehn – und sie streicheln.

Ein Heimatgruß des Dichters Fred Endrikat.





















                         

Kinder füttern eine Ziege. Im Hintergrund die
Schachtanlage der Zeche Pluto Wilhelm in Bickern.





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Die Bergmannskuh, ein Heimatgruß des Dichters Fred Endrikat vorgetragen von Friedhelm Hülsmann.

Quellennachweis: Endrikat, Fred: Das große Endrikat Buch, München 1976, S. 164 f.
DVD Geschichte vor Ort: Eine Stadt im Ruhrgebiet 1954-1962. Ein filmischer Streifzug durch die Lokalgeschichte, 2008.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig.



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