Wanne-Eickel-Historie


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Der Kirmes Rotor

Kirmes

Ein Fahr- und Showgeschäft der besonderen Art der Kirmes Rotor


Der Klassiker unter den Fahr- und Showgeschäften ist heute noch so aktuell wie eh und je und hat von seiner Faszination nichts verloren. Wer kennt ihn nicht, den "Rotor", der seine Fahrgäste wie Fliegen an der senkrechten Wand kleben lässt, obwohl ihnen der Boden unter den Füßen entzogen wird. Seit vielen Jahren gehört dieses Fahrgeschäft zum festen Bestandteil der Cranger Kirmes.

Dem Oberingenieur Ernst Hoffmeister ist die Erfindung dieses außergewöhnlichen Fahr- und Showgeschäfte "Rotor" zu verdanken, das im Jahre 1951 erstmals auf der Cranger Kirmes durch die Schaustellerfamilie Willenborg präsentiert wurde.


Werbeanzeige aus der Tagespresse im August 1952.

Im "Original Rotor", 20 mal 20 Meter groß, stellen sich die Fahrgäste bei Fahrbeginn an die Wand eines Zylinders von einem Durchmesser von 4,20 Meter. Während sich die Zylinderwand bis zu 28 U/Min., was etwa 22 km/h entspricht drehte, wird der Boden hydraulisch um zwei Meter abgesenkt. Die Zentrifugalkraft presste die Fahrgäste an die Wand und verhindert so ihr Abrutschen. Das Fahr- und Showgeschäfte Rotor kann von oben durch ein rundumlaufendes Zuschauerpodium eingesehen werden. Die menschliche Neigung Schadenfreude wird hier werbewirksam eingesetzt.

Diese Aufnahme zeigt das Fahr- und Showgeschäft Rotor im August 1956 auf der Cranger Kirmes.

Im Jahre 1968 erwarb der Schausteller Richard Pluschies aus Hamburg diesen "Klassiker" und bereist seitdem alle großen Volksfeste in Deutschland und im benachbarten Europa.

Seit dem Jahre 1972 verschönert die neue "Mack-Fassade" den Rotor.

Der zylindrisch sich drehende Kessel, lässt die Fahrgäste wie Fliegen an die Wand kleben.



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Quellennachweis: Tagespresse 1952, 1956. Beschickerliste 1957. Kruse-Bonazza, Annette, Auf Cranger Kirmes, München 1992, S. 328 f.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig.
Weitere Infos unter: http://www.original-rotor.de/presse/jubilaeum-60JahreRotor.pdf


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