Wanne-Eickel-Historie


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Cranger Pferdemarkt

Kirmes

Cranger Pferdemarkt


In Crange steht ein altes Schloß,
Noch aus der Ritterzeit.
Da herrschte Anno dazumal
Ein Ritter, "Wohlgescheit".

Es hausten wilde Pferde
Am Emscherbruch im Wald,
Die ließ der Ritter fangen
Mit Klugheit und Gewalt.

Auf einem großen Platze
Schlug er sie alle los,
Es kamen viele Käufer,
Und sein Gewinn war groß.

Deshalb geriet der Ritter oft,
Durch seiner Freunde Neid,
In Zank und bittere Feindschaft,
In Fehde und in Streit.

Er ruht lange schon im Grabe,
Man hat`s ihm nachgemacht.
Und jedes Jahr am zehnten August,
Der Pferdemarkt noch tagt.

Das ist nicht eine bloße Sage,
Die man erfunden hat,
Das Pferd steht stolz im wahren Zeichen,
Im Wappen unserer Stadt.

Quellennachweis: Wilhelm Iwanski, Wanne-Eickeler Volkszeitung vom 8. August 1930.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig


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